Vor Ort wohnt ein Arbeitskollege von mir und so kam ich in den Genuss einer privaten und sehr guten Stadtführung. Alles in allem vorne weg ist Washington eine sehr schöne Stadt, auch wenn die Amis ihren Stolz dort ganz schön raushängen lassen.
Also was hab ich denn nun alles gesehen? Also angefangen haben wir mit dem Iwo-Jima-Denkmal. Das ist zu Ehren der Marine, da die im Krieg die japanische Insel Iwo-Jima erobert haben. Symbolisch dafür stellen die Soldaten die amerikanische Flagge auf.

Direkt neben dem Denkmal ist der Arlington National Cementery. Ein Meer von weißen Grabsteinen, wo alle wichtigen Leute liegen und eben auch alle im Krieg gefallenen.

Dann gings zum Alexandria-Flughafen. Leider sieht man es nicht so gut auf dem Bild aber die fliegen echt nur ein paar Meter über unseren Köpfen. Der Parkplatz vor dem Flughafen liegt direkt hinter der Startbahn. Ich sags euch das ist einfach nur KRASS wenn die Flieger direkt über deinem Kopf davonrauschen.

Danach gings dann in den Kern der Stadt mit fast ausschließlich monument-ähnlich gebauten Häusern zur "Mall". Das Tolle an Washington ist das die Wichtigsten Monumente alle auf einem Fleck sind (also wir reden von ca 1-2 Meilen von einem zum anderen Ende).

Und so machten wir uns auf den Weg....
... zum Lincoln Monument, von außen

... und von innen
... und das "sieht" Lincoln den ganzen Tag:
Habt ihr's erkannt? Das ist die Sicht, die man im Film Forrest Gump hat. Da wo Jeannie durch das Wasser rennt, während er die Rede hält!
Dann gings weiter zum Vientnam - Monument
Die "Wand mit Namen" ist zum Gedenken an alle verstorbenen oder immernoch vermissten Soldaten des Vietnamkrieges. Hinter jedem Namen befindet sich ein Diamant oder ein Plus. Der Diamant symbolisiert, dass der Soldat bereits verstorben ist und das Plus steht für einen vermissten Soldaten. Es sind immernoch 800 Plusse an der Wand und jedes Jahr wird die Zahl der Plusse korrigiert. Übrigens befinden sich auch 8 Weibliche Namen auf der Wand! Für damalige Verhältnisse ist das viel!!!! Allerdings hab ich keinen gefunden.Direkt neben der "Namen-Wand" sind zwei Skulpturen aufgestellt, einmal zu Ehren der männlichen Soldaten und einmal zu Ehren der Krankenschwestern. Das der Frauen fand ich ziemlich Kitschig. Deswegen hier jetzt erst mal das der Männer:

Auch hier ist wieder einmal zu sehen wie sehr die Amis wert auf die Gleichberechtigung legen, deswegen extra ein "Weißer", ein "Schwarzer" und ein "Latino". Insgesamt hat man sich hier um die Details sehr viele Gedanken gemacht, wie zum Beispiel die Anordnung der Namen oder oder der Bau und die Lage der Wand.
Nächster Punkt war das World War2 Monument:


Auch hier wieder ein Gedenken an die gefallenen Soldaten, dieses mal steht ein goldener Stern für 100 gefallene Soldaten. (Kann man auf dem Foto nicht sehen, war nicht so beeindruckend. Aber "wir" sind dort ebenfalls verewigt. Beweisfoto:

An das WW2-Monument schließt sich der Obelisk an. Das Washingtion Monument ist das Höchste Gebäude weit und breit, da nichts höher sein darf als dieses Monument. Deswegen kann man ganz viel Himmel sehen. :-) Übrigens mussten sie eine Pause einlegen beim Bau des Obelisken weil ihnen das Geld ausgegangen ist, deswegen sieht man eine Liene die den Obelisken in zwei verschiedene Steintypen unterteilt.

Nächster Punkt war das Capitol. Auf dem Weg dorthin sind wir an gaaaaanz vielen Museen vorbeigekommen. Beim Naturhistorischen Museum haben wir uns die Zeitgenomme und uns zumindest eine Abteilung angesehen. Übrigens in Washingtion kann man in alle Museen für umsonst.

Das Capitol ist das "andere" Ende der Mall, ergo mussten wir jetzt nochmal zurücklauf und da haben wir dann praktischer Weise noch das Weiße Haus mitgenommen.

Wir erinnern uns alle wo wir das Weiße Haus schon mal gesehen haben: In Nachrichten oder in Filmen wie zum Beispiel Independence Day...... und ICH WAR DA. Hier nochmal der Beweis.

Der Stein auf dem Ich da sitze ist der Mittelpunkt von Washington; von hier werden alle Entfernungen gemessen.
Nach einem 5-Stündigen Fußmarsch am Ende unserer Kräfte angekommen, haben wir uns doch noch dazu entschlossen das etwas abgelegene Jefferson Monument mitzunehmen....
von innen...

und von außen.

Nach diesem sehr sportlichen Teil des Tages sind wir erst mal "Heim" und haben uns gestärkt. Anschließen gings nochmal in den Partyteil der Stadt: Georgetown.
Ganz viele besoffene Studenten gibts da.
Auf dem Weg nach Georgetown konnte ich noch einmal den Flair von Washington bei Nacht miterleben. Hier ein kleiner Eindruck:

Danach bin ich dann aber wirklich "tot" ins Bett gefallen.
Den nächsten Tag haben wir dann etwas gemütlicher gestartet und sind in den Zoo gefahren um die Pandas zu besuchen.

An den Zoo hat sich noch ein kleiner Souvenirkauf angeschlossen und dann war es auch schon wieder Zeit für mich zurück nach Auburn zu fahren.
Bilanz des Wochenendes:
Es hat sich total gelohnt dorthin zu fahren!!!!! Nochmal vielen Dank an Claus! Ich hab ganz viele schöne Eindrücke und Bilder mitgenommen und einen kleinen Sonnenbrand auf der Nase. :-)
1 Kommentar:
So ein toller Reisebericht, ich wollt ich wär dabeigewesen, schnief!
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