Freitag, 20. Juli 2007

Die Geschichte mit dem Gepäck

Heute war es soweit: Ich hab endlich mein Gepäck wieder! *freu*
Also gut... fangen wir mal vorne an! Und zwar beginnt die Geschichte in England. (Da bin ich die drei Tage vor Amerika gewesen.) Dort war ich geschäftlich mit meinem Chef unterwegs. Der Heimweg sah so aus, dass wir von Newcastle nach London fliegen sollten und von da dann weiter nach Frankfurt. Allerdings hatten wir auf dem Flug von Newcastle nach London schon eine Stunde Verspätung und bereits den letzten Flug nach Frankfurt gebucht, der an diesem Tag geht. UND damit es wirklich spannend wird: Ich musste den Flug kriegen, da ich am nächsten Tag weiter nach Amerika gefolgen bin und sonst meinen Flug nach Amerika wohl nicht bekommen hätte.
Also sind wir (gut bepackt mit Handtasche und Laptoptasche) aus dem Flugzeug gerannt, wo ich dann rennendern Weise meine halbhohen feinen Schuhe ausgezogen hab. Dann folgte ein kilometer langer Run über den GANZEN Flughafen, sodass wir es "gerade noch" geschafft haben unseren Flieger zu kriegen. (Hinweis: lauft nie barfuss über Rolltreppen und Laufbänder, schon gar nicht mit Zusatzgewicht, das tut höllisch weh!!!!) Wir müssen so fertig ausgesehen haben, dass die Airline uns sogar Wasser spendiert hat. Auf jeden Fall haben saßen wir dann im Flugzeug ( wo wir dann auch noch eine Stunde dumm rumgestanden haben) und unser Gepäck hat es natürlich nicht mehr ins Flugzeug geschafft, da das System behauptet hat wir könnten den Flieger gar nicht mehr kriegen.

Es kam also was kommen musste wir standen in Frankfurt am Flughafen und haben bis zuletzt gehofft, dass durch irgendein Wunder das Gepäck doch noch mitgekommen ist, aber Pustekuchen, wir sind dann zum Gepäckschalter und haben unser Gepäck als verloren gemeldet. "Alles kein Problem!" versicherte uns die nette Dame und hat für die beiden Koffer die jeweilige Adresse aufgeschrieben, um die Koffer uns nachzuschicken.

Man stelle sich also vor man hat einen 6-Wochen-Trip vor sich und muss für zwei verschiedene Länder packen. Was macht man? Man packt für beide Länder und packt in den einen Koffer viele Klamotten für die lange Zeit und in den anderen wichtigen täglichen Kram. So kam es das ich in den paar Stunden, die dann noch zu Hause hatte, feststellen musste, dass fast meine gesamte Unterwäsche sich im Koffer in London befindet. So bin ich dann nach Amerika geflogen. Und seither habe ich mich notdürftig durchgeschlagen, da mein Koffer nicht beikommen wollte. (insgesamt waren das jetzt zwei Wochen!)

Nun kommen wir doch mal zur Fluggesellschaft, die mir zugesichert hatte, dass ich meinen Koffern nachgeschickt bekommen würde. Naja nach etwa einer Woche wurde meine Geduld immer weniger und ich fing auf eigene Faust nach meinem Gepäck zu forschen. So stellte sich zum Beispiel heraus, dass für die Fluggesellschaft der Fall längst abgeschlossen war und eigentlich keiner auch nur einen blassen schimmer hat, wo mein Koffer ist. Nach dem Auschlussverfahren vorgehend habe ich dann sämtliche Leute von den verschiedenen Fluggesellschaften (Mein Koffer musste drei verschiedene Fluggesellschaften überstehen auf dem Weg von London nach Syracuse) "rund" gemacht und letztendlich meinen Koffer im Fundbüro der letzten Airline am Flughafen gefunden. Dort hat man sich nicht dafür interessiert meinen Koffer (wie versprochen) mit einem Kurierdienst zum Hotel zuschicken, denn angeblich war die Adresse nicht vollständig, sodass man hätte Nachforschungen anstellen müssen. ;-/

Endlich zu Hause im Hotel angekommen MIT Koffer (übrigens ich musste nicht unterschreiben, dass ich meinen Koffer erhalten habe, den konnte ich einfach so mitnehmen!) und voller Vorfreude öffne ich den Koffer und stelle fest, dass mein Rei in der Tube explodiert ist und jegliche Kleidung in meinem Koffer mit vom Koffer rot-gefärbter Seife befallen ist.

Was bedeutet, jetzt kann ich erst mal wieder alles Waschen .... aber nicht mehr heute, denn in ein paar Stunden gehts auf große Tour.

1 Kommentar:

Heike hat gesagt…

Rei in der Tube ist nicht flugtauglich, das sollte man mal weitersagen